Bernsteinjahre

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Bernsteinjahre

Erzählungen aus sechs Jahrzehnten- „Bernsteinjahre – Sechs außergewöhnliche Geschichten“

BernsteinjahreEiniges ist sehr real … und in flüssiger Erzählung beinahe leicht wiedergegeben, anderes wirkt wie ein Traum, manchmal Albtraum. Und nach dem Lesen blicke ich auf, um mich der realen Welt zu vergewissern … Ich finde den Zeitgeist in den jeweils erzählten Jahrzehnten wieder, aber manches bleibt unerschlossen, als wenn man aus einem Traum erwacht, der sich nicht gänzlich erklären lässt. Zurück bleibt ein Zeitbild der letzten fünfzig Jahre und die Erkenntnis, dass das eigene Erleben darin gebettet ist. Gut, wirklich gut!‘ – so urteilt Paul Theisen, der Leiter der Weißenburger Stadtbibliothek, über die Geschichten in ‚Bernsteinjahre‘.

Die Erzählung über einen Kriegsheimkehrer in den Fünfziger Jahren, der seine Identität in seinem niederbayrischen Heimatort wiederzufinden hofft. Ein Mann, der als Kind den Krieg miterlebt hat und Jahrzehnte später die Liebe für sich entdeckt. Die leise Geschichte eines Jungen, der fast an seinem Leben scheitert, weil er seine erste große Liebe verlor. Die Erzählung um eine Freundschaft, die wegen eines Mädchens zu Bruch geht. Eine große Reise, die so nie hätte stattfinden dürfen und ein Mensch, der sein Leben im Klinikbett Revue passieren lässt.

 

Sechzig Jahre, lose miteinander verknüpft durch ein Band aus Geschichten – und vor jeder der Erzählungen einige Schlagzeilen des jeweiligen Jahres. Das ist ‚Bernsteinjahre‘, mein aktuelles Buch.

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Weitere Stimmen zum Buch

“ … Es geht in dem Buch immer wieder um das Ideal von Augen, aber auch um Liebe, das Vertrauen zum anderen und den kleinen Teufel, der in uns wohnt, aber auch um Verlust, nicht nur der geliebten Freundin, sondern allgemein um Dinge, die man verlieren kann, um Dinge die in einem zerbrochen sind. Dies zeigt sich am Beispiel des zurückkehrenden Kriegsgefangenen, der auf den Hof der Kindheit zurückkommt und dort ist alles anders geworden, da er der einzige ist, der zurückgekehrt ist.
Es geht aber auch um Rache. Menschen, die im 2. Weltkrieg ihre Familie verloren haben und sich wiederum an denen, die dies verbrochen haben, rächen wollen. Martin Freund zeigt aber immer wieder auf, dass dies alles nicht immer so einfach und klar ist. Alles hat immer zwei Seiten und man muss beide Seiten der Medaille betrachten.
… Ja, die Geschichten haben in mir einiges angerührt, was vielleicht nicht unbedingt so ungefiltert ans Tageslicht kommen sollte. Aber genau dafür sind nun mal Kurzgeschichten auch da. Allerdings muss ich sagen, dass die sechs Geschichten eigentlich irgendwie zusammengehören, auch wenn es Kurzgeschichten sind und lose in den Jahreszahlen hängen. Trotzdem gehören sie zu den geschichtlichen Ereignissen, welche der Autor jedes Mal vor den Kurzgeschichten nennt. Alles in allem ist es ein Buch, das sich zu lesen lohnt und noch viel mehr lohnt es sich, über diese Geschichten nachzudenken. Ich bin mir sicher, jeder findet sich in mindestens einer der Geschichten irgendwie wieder.“

Markus Eggert, November 2017, auf dem Internetportal www.literaturlounge.eu

 

„Die Geschichten, die der Autor, Martin Freund, uns hier präsentiert, sind von einer bewegenden Schönheit und Tiefe.
Jede einzelne für sich wie eine besonders schöne Perle. Sehr interessant fand ich die Angaben über reale Ereignisse, die sich in dem Jahr abspielten, in welchem der Autor die jeweilige Geschichte angesiedelt hat. Ich kann hier nur, und sehr gerne, meine uneingeschränkte Leseempfehlung geben für Leser, die gerne in die Poesie unserer wunderschönen Sprache eintauchen möchten. Daher 5 Sterne!“

‚Ladybella‘, Leserin, am 16.10.2017 auf buecher.de

 

„Schon das Cover ist außergewöhnlich… Es strahlt eine unglaubliche Wärme aus, wirkt aber auch verletzlich. Es passt wunderbar zu der Geschichtensammlung! Das Buch vereint 6 Kurzgeschichten aus verschiedenen Jahrzehnten. Jede ist für sich besonders.
Man muss sie einfach selbst gelesen haben!“

Romina Streipert, Leserin, am 04.07.2017 auf Amazon.de

 

“ Der Weißenburger Autor ist nach den Sommerferien zu einer kleinen Lesetournee aufgebrochen … Er wird jeweils seinen Erzählband „Bernsteinjahre“ präsentieren.
Der ist ein spannender, auch vom Ansatz her interessanter Versuch. Sechs deutsche Jahrzehnte, sechs deutsche Geschichten hat Freund in diesen Band gepackt und nicht chronologisch, sondern eher inhaltslogisch angeordnet. Es sind Geschichten aus dem Alltag darunter, es sind Geschichten am Rande der menschlichen Existenz dabei und es sind immer sehr persönliche, psychologische Geschichten. Freund führt seine Leser in die Köpfe der Protagonisten; durch deren Augen sieht man ein Deutschland im Wandel, und durch diesen Blick beginnt man auch zu verstehen, dass die größten Katastrophen nicht unbedingt die sind, die der Rest der Welt von außen sieht.“

Kulturmagazin ‚Carpe Diem‘, Heft 4/2016 (Titel: ‚Mit Bernsteinjahren unterwegs‘, anlässlich einer Lesungsreihe im Herbst 2016)

 

„…Der 50jährige kann erzählen. Er tut dies in einfacher, klarer Sprache, mit einem Gefühl für den Rhythmus einer Geschichte … Das schlägt sich auch in seinem Buch „Bernsteinjahre“ nieder. In drei der sechs Geschichten verschwimmen die Grenzen zwischen Traum und Welt. Das kann – etwa in „Die fremde Frau“ – hervorragend funktionieren und der Geschichte Tiefe geben … Eindrucksvoll nimmt Freund seine Leser an die Hand und führt sie in die Köpfe seiner Hauptfiguren, wo sich ganz persönliche Wahrheiten fügen und Leben prägen. Und ebenso eindrucksvoll führt er die Geschichten auf eine Pointe zu, löst in wenigen Absätzen oder gar nur Sätzen das Vorherige auf und hinterlässt einen nachdenklichen Leser …“

Jan Stephan, in „Grenzland zwischen Traum und Welt“, erschienen im Weißenburger Tagblatt, 18.Mai 2016

 

„In seinem Buch vereint Martin Freund sechs Geschichten, die sich in einem Zeitraum von 1955 – 2005 ereignen. Dabei geht es um Kriegstraumata, Ausgrenzung, Freundschaft und Liebe, und immer spielt Bernstein bzw. seine Farbe eine kleine Rolle. Es ist gut möglich, dass man sich als Leser irgendwo wiederfindet … Ein leicht zu lesendes Buch, jedoch nicht ohne Anspruch“

Anneliese Gebhard – Lesetipp auf der Homepage der Bücherei Stegaurach

 

„Wie immer wunderschöne Sprache … Die Idee mit den Jahren: Brillant! Auch mit den zugehörigen Jahresangaben. Es ist mit dem Buch natürlich wie mit jedem Sammelband… Es wird immer Geschichten geben, die einem besser gefallen, und solche, die einen nicht so ansprechen … Gesamt-Fazit: Ein wirklich schönes Buch. Sehr phantasiereich. In der stilistischen Geschlossenheit eine glatte Eins. Gratuliere!“

Wolfram Christ, Autor, Regisseur und Produzent

 

„Die Erzählung „Ein echter Freund“ ist ein Kleinod der Freundschaft … „Leere Hände“ist eine traurige Geschichte, mit Komik gewürzt, die sehr berührt und Hoffnung verbreitet“

Malwine Markel, Autorin, Bloggerin in dem Blogg https://kulifingertanzde.wordpress.com/, Artikel „Treue und Hoffnung“

 

„Oh ja, mir gefallen deine Geschichten! … Es sind schöne, außergewöhnliche Geschichten, das stimmt!“

Petra Lang, Initiatorin und Organisatorin der Haidhausener Literaturbox1, München