Bernsteinjahre

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Bernsteinjahre

Erzählungen aus sechs Jahrzehnten- „Bernsteinjahre – Sechs außergewöhnliche Geschichten“

BernsteinjahreEiniges ist sehr real … und in flüssiger Erzählung beinahe leicht wiedergegeben, anderes wirkt wie ein Traum, manchmal Albtraum. Und nach dem Lesen blicke ich auf, um mich der realen Welt zu vergewissern … Ich finde den Zeitgeist in den jeweils erzählten Jahrzehnten wieder, aber manches bleibt unerschlossen, als wenn man aus einem Traum erwacht, der sich nicht gänzlich erklären lässt. Zurück bleibt ein Zeitbild der letzten fünfzig Jahre und die Erkenntnis, dass das eigene Erleben darin gebettet ist. Gut, wirklich gut!‘ – so urteilt Paul Theisen, der Leiter der Stadtbibliothek, über die Geschichten in ‚Bernsteinjahre‘.

Die Erzählung über einen Kriegsheimkehrer in den Fünfziger Jahren, der seine Identität in seinem niederbayrischen Heimatort wiederzufinden hofft. Ein Mann, der als Kind den Krieg miterlebt hat und Jahrzehnte später die Liebe für sich entdeckt. Die leise Geschichte eines Jungen, der fast an seinem Leben scheitert, weil er seine erste große Liebe verlor. Die Erzählung um eine Freundschaft, die wegen eines Mädchens zu Bruch geht. Eine große Reise, die so nie hätte stattfinden dürfen und ein Mensch, der sein Leben im Klinikbett Revue passieren lässt.

 

Sechzig Jahre, lose miteinander verknüpft durch ein Band aus Geschichten – und vor jeder der Erzählungen einige Schlagzeilen des jeweiligen Jahres. Das ist ‚Bernsteinjahre‘, mein aktuelles Buch.

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Weitere Stimmen zum Buch

„Schon das Cover ist außergewöhnlich… Es strahlt eine unglaubliche Wärme aus, wirkt aber auch verletzlich. Es passt wunderbar zu der Geschichtensammlung!
Das Buch vereint 6 Kurzgeschichten aus verschiedenen Jahrzehnten. Jede ist für sich besonders.
Man muss sie einfach selbst gelesen haben!“

Romina Streipert, Leserin, am 04.07.2017 auf Amazon.de

 

“ … Martin Freund las aus seinem Erzählband „Bernsteinjahre“ Geschichten aus mehreren Jahrzehnten. Ihnen vorangestellt sind Informationen zum jeweiligen Zeitgeschehen. Ein sehr interessanter Aufhänger, der das Publikum zum Überlegen und Diskutieren anregte.
Die erste Geschichte hatte den Titel „Die fremde Frau“. Andreas kehrt aus der Kriegsgefangenschaft 1955 in sein Heimatdorf zurück … Im bitterkalten Winter taucht die „fremde Frau“ auf und zwischen Traum und Wirklichkeit stellt er sich seinen schrecklichen Erlebnissen.
Der Autor zog mit seiner wunderbaren Sprache und dem fesselnden Vortrag die Zuhörer völlig in seinen Bann. „Ein echter Freund“ erzählt von einer Jugendfreundschaft, die später durch die Liebe zu Belinda auf die Probe gestellt wird. Zu viel soll hier nicht verraten werden …“

Cadolzburg Info Nr. 6 vom 30. 03.2017

 

“ Der Weißenburger Autor ist nach den Sommerferien zu einer kleinen Lesetournee aufgebrochen … Er wird jeweils seinen Erzählband „Bernsteinjahre“ präsentieren.
Der ist ein spannender, auch vom Ansatz her interessanter Versuch. Sechs deutsche Jahrzehnte, sechs deutsche Geschichten hat Freund in diesen Band gepackt und nicht chronologisch, sondern eher inhaltslogisch angeordnet. Es sind Geschichten aus dem Alltag darunter, es sind Geschichten am Rande der menschlichen Existenz dabei und es sind immer sehr persönliche, psychologische Geschichten. Freund führt seine Leser in die Köpfe der Protagonisten; durch deren Augen sieht man ein Deutschland im Wandel, und durch diesen Blick beginnt man auch zu verstehen, dass die größten Katastrophen nicht unbedingt die sind, die der Rest der Welt von außen sieht.“

Kulturmagazin ‚Carpe Diem‘, Heft 4/2016 (Titel: ‚Mit Bernsteinjahren unterwegs‘, anlässlich einer Lesungsreihe im Herbst 2016)

 

„…Der 50jährige kann erzählen. Er tut dies in einfacher, klarer Sprache, mit einem Gefühl für den Rhythmus einer Geschichte … Das schlägt sich auch in seinem Buch „Bernsteinjahre“ nieder. In drei der sechs Geschichten verschwimmen die Grenzen zwischen Traum und Welt. Das kann – etwa in „Die fremde Frau“ – hervorragend funktionieren und der Geschichte Tiefe geben … Eindrucksvoll nimmt Freund seine Leser an die Hand und führt sie in die Köpfe seiner Hauptfiguren, wo sich ganz persönliche Wahrheiten fügen und Leben prägen. Und ebenso eindrucksvoll führt er die Geschichten auf eine Pointe zu, löst in wenigen Absätzen oder gar nur Sätzen das Vorherige auf und hinterlässt einen nachdenklichen Leser …“

Jan Stephan, in „Grenzland zwischen Traum und Welt“, erschienen im Weißenburger Tagblatt, 18.Mai 2016

 

„In seinem Buch vereint Martin Freund sechs Geschichten, die sich in einem Zeitraum von 1955 – 2005 ereignen. Dabei geht es um Kriegstraumata, Ausgrenzung, Freundschaft und Liebe, und immer spielt Bernstein bzw. seine Farbe eine kleine Rolle. Es ist gut möglich, dass man sich als Leser irgendwo wiederfindet … Ein leicht zu lesendes Buch, jedoch nicht ohne Anspruch“

Anneliese Gebhard – Lesetipp auf der Homepage der Bücherei Stegaurach

 

„Wie immer wunderschöne Sprache … Die Idee mit den Jahren: Brillant! Auch mit den zugehörigen Jahresangaben. Es ist mit dem Buch natürlich wie mit jedem Sammelband… Es wird immer Geschichten geben, die einem besser gefallen, und solche, die einen nicht so ansprechen … Gesamt-Fazit: Ein wirklich schönes Buch. Sehr phantasiereich. In der stilistischen Geschlossenheit eine glatte Eins. Gratuliere!“

Wolfram Christ, Autor, Regisseur und Produzent

 

„Martin Freund nahm sein Publikum auf eine gedankliche Zeitreise von 1955 bis 2005 mit. Ein jeder erlebte hierbei für sich emotionale und zeitgeschichtliche Erinnerungen, hervorgerufen durch die sehr einfühlsam vorgelesenen Textpassagen der einzelnen Jahrzehnte … Allesamt Erzählungen, die stets die Auseinandersetzung der Helden mit ihrer Zeit und der Gesellschaft zum Thema haben. Dabei untermalte Martin Freund das Gelesene sowohl mit interessanten Fakten und Hintergrundinformationen, als auch mit Musikbeispielen jener Epoche und brachte sein Publikum durch gezielte Fragen immer wieder zum Grübeln und Schmunzeln.“

Anita Gmell, Gemeindebücherei Ergolding, in der Landshuter Zeitung vom 16.4.2016

 

„Die Erzählung „Ein echter Freund“ ist ein Kleinod der Freundschaft … „Leere Hände“ist eine traurige Geschichte, mit Komik gewürzt, die sehr berührt und Hoffnung verbreitet“

Malwine Markel, Autorin, Bloggerin in dem Blogg https://kulifingertanzde.wordpress.com/, Artikel „Treue und Hoffnung“

 

„Oh ja, mir gefallen deine Geschichten! … Es sind schöne, außergewöhnliche Geschichten, das stimmt!“

Petra Lang, Initiatorin und Organisatorin der Haidhausener Literaturbox1, München